Römische Wohnkultur

Dort, wo Rom langsam vom Verkehrslärm in ein Meer aus Bäumen und Licht übergeht, entsteht mit dem Wohnkomplex Porta Pamphili ein Zuhause für Menschen, die mehr suchen als nur vier Wände. Wohnen, Arbeiten, Lernen und Nachbarschaft verschmelzen hier zu einem urbanen Modell, das sich konsequent an Natur, Alltag und Gemeinschaft orientiert.

Jede Wohnung in dem Wohnprojekt Porta Pamphili soll einen Bezug zur umliegenden Natur haben.
Jede Wohnung in dem Wohnprojekt Porta Pamphili soll einen Bezug zur umliegenden Natur haben.
Nach dem Umbau entstehen im Wohnkomplex 154 Wohnungen und Gemeinschaftsräume.
Nach dem Umbau entstehen im Wohnkomplex 154 Wohnungen und Gemeinschaftsräume.

Im Westen Roms, wo sich die Mauern der Stadt in das Grün des Valle dei Casali öffnen, entsteht ein Wohnprojekt, das eine neue Idee vom Leben in der Hauptstadt verkörpert: Porta Pamphili. Hier soll Wohnen nicht länger Rückzug bedeuten, sondern Austausch. Gemeinschaftliche Dachgärten, ein Coworking-Bereich, Räume für Familien und eine Schule mit Kindergarten sowie ein Aussenpool schaffen Orte der Begegnung. Das achtstöckige Gebäude bietet einen Concierge-Service, einen Garten mit einem gemeinschaftlichen Aussenpool und einen grossen Kinderspielplatz, die den Familien das Leben im Freien ermöglichen. 

Das derzeit im Bau befindliche Projekt Porta Pamphili trägt die Handschrift von Vittorio Grassi Architects und Surf Engineering. «Der Abriss und Wiederaufbau der ehemaligen Residence Roma ist ein vorbildliches Beispiel für einen effektiven Stadterneuerungsprozess», sagt der Architekt Raffaele Giannitelli von Surf Engineering.

«Heute sind grössere, hellere Räume, die sich zur Aussenwelt hin öffnen, kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit», sagt Architekt Vittorio Grassi, Gründer des Architekturbüros VGA Vittorio Grassi Architects. Seine Vision ist kein nostalgischer Rückblick. Sie versteht sich als Modell für urbanes Leben, das Offenheit und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt.

Das Gelände liegt nur 20 Minuten vom trendigen Stadtviertel Trastevere entfernt und grenzt an die weiten Parklandschaften des Naturschutzgebiets Valle dei Casali. Diese Lage erlaubt es, Stadt und Natur zugleich zu erleben. Das ist ein seltenes Gleichgewicht in einer Millionenmetropole. Neue Radwege, E-Ladestationen und begrünte Plätze verbinden das Quartier mit historischen Parkanlagen und machen die nahe gelegene Villa Pamphili aus dem 17. Jahrhundert zu einem Bezugspunkt.

Mit dem Ziel, der Kultur in den Qurtieren einen neuen Stellenwert zu verleihen und oft vergessene historische Stätten zu fördern, möchte Porta Pamphili  eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen, um Zusammenhalt und kulturellen Austausch zu fördern. Dazu trägt das unmittelbar in der Nähe liegende Complesso del Buon Pastor bei. Das ehemalige Kloster und Krankenhaus bietet heute – neben der Beherbergung von Bildungszentren – einen dynamischen Knotenpunkt für Ausstellungen, Workshops, Konzerte und literarische Veranstaltungen. 

«Wir wollten ein Zuhause schaffen, das mehr ist als eine Wohnung. Ein Ort, an dem man Nachbarschaft, Bildung und Natur wieder als Teil des Alltags empfindet», sagt Grassi. Mit 154 Wohnungen, von kompakten Studios bis zu Terrassen-Maisonettes, bietet das Projekt vielfältige Lebensentwürfe. Die Wohnungen sind unterschiedlich, folgen aber einer gemeinsamen Haltung. Gute Architektur soll nicht trennen, sondern verbinden, so das Credo. Porta Pamphili ist damit mehr als ein Bauprojekt. Es steht für ein neues Kapitel römischer Wohnkultur. Der Komplex soll eine Brücke bilden zwischen Vergangenheit, Gegenwart und einem neuen urbanen Lebensgefühl.

SURF ENGINEERING

VITTORIO GRASSI ARCHITECTS

Grosse Fenster bringen viel Licht in die Wohnräume.
Grosse Fenster bringen viel Licht in die Wohnräume.
Offene Wohnkonzepte schaffen Orte der Kommunikation.
Offene Wohnkonzepte schaffen Orte der Kommunikation.
Die Räume sind familienfreundlich.
Die Räume sind familienfreundlich.
Rückzugsorte sorgen für ein Ambiente zum Wohlfühlen.
Rückzugsorte sorgen für ein Ambiente zum Wohlfühlen.
Gemeinschaftsräume und ein Kindergarten sind geplant.
Gemeinschaftsräume und ein Kindergarten sind geplant.
Der Pool soll zu einer Begegnungsstätte werden.
Der Pool soll zu einer Begegnungsstätte werden.

Mehr über Architektur, Wohnen und Design gibt es im Magazin RAUM UND WOHNEN zu entdecken.

Text: PD, EL

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